Donnerstag, 30. April 2026

So erhältst du mehr Zinsen für dein Tages- und Festgeld

 


ZinsvergleichsPortale sind heute ein zentraler Einstiegspunkt für Sparer, die das meiste aus ihrem Geld herausholen möchten. Sie sammeln Angebote zahlreicher Banken, zeigen aktuelle Zinssätze und helfen beim Vergleich von Tages und Festgeldprodukten. Im Folgenden erkläre ich, wie diese Portale arbeiten, welche Vorteile und Risiken es gibt, worauf Sie beim Vergleichen achten sollten und wie Sie die besten Konditionen finden.

Was sind ZinsvergleichsPortale und wie funktionieren sie?

- ZinsvergleichsPortale durchsuchen öffentlich verfügbare Bankangebote oder erhalten Daten direkt von Banken/Partnern.

- Sie listen Konditionen für Produkte wie Tagesgeld, Festgeld, Girokonten, Tagesgeldkonten mit Bonusaktionen oder Aktionszinsen.

- Viele Portale bieten Filter (Laufzeit, Einlagensicherung, Mindesteinlage), Rankings, Rechner (Zinseszins, Nettorendite) und Nutzerbewertungen.

- Einige Portale arbeiten unabhängig, andere erhalten Provisionen (AffiliateLinks) von den gelisteten Banken — das kann die Reihenfolge beeinflussen.

Tagesgeld vs. Festgeld — kurz erklärt

Tagesgeld:

  - Flexibel: jederzeit verfügbar, keine Laufzeitbindung.

  - Ideal für Notfallreserve/kurzfristige Anlagen.

  - Zinsen können variieren; oft niedriger als LangzeitFestgeld, aber manche Angebote haben attraktive Startzinsen.

Festgeld:

  - Feste Laufzeit (z. B. 1, 2, 5 Jahre) und fester Zinssatz.

  - Höhere Zinsen für längere Laufzeiten.

  - Kein Zugriff vor Laufzeitende ohne Kosten/Verlust; geeignet für mittel bis langfristig verfügbare Rücklagen.

Wichtige Vergleichskriterien

1. Nominalzins vs. Effektivzins

   - Nominalzins ist der angegebene Jahreszins; bei Sparprodukten meist ausreichend.

   - Bei Produkten mit Gebühren oder Zusatzleistungen ist der Effektivzins relevanter.

2. Anfangs und Aktionszinsen

   - Manche Angebote haben erhöhte Startzinsen für Neukunden (z. B. 6 Monate).

   - Achten Sie auf Zinssätze nach Aktionszeitraum.

3. Laufzeit (bei Festgeld)

   - Längere Laufzeiten = höhere Verzinsung, aber gebundener Zugriff.

4. Mindesteinlage und Höchstbetrag

   - Manche Banken begrenzen die Anlagesumme oder verlangen Mindestbeträge.

5. Einlagensicherung

   - Prüfen, ob die Bank der deutschen gesetzlichen Einlagensicherung (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken) oder einer EU/länderspezifischen Sicherung angehört.

   - Bei ausländischen Banken: informieren, ob zusätzliche Sicherungsmechanismen bestehen.

6. Steuerliche Aspekte

   - Kapitalerträge unterliegen der Abgeltungssteuer; prüfen Sie Freistellungsaufträge (SparerPauschbetrag).

   - Zinserträge in ausländischen Konten können besondere Meldepflichten auslösen.

7. Seriosität und Kundenservice

   - Bewertungen zu Kommunikation, Kontoeröffnung, Rückfragen und Problemlösungen.

   - Dauer und Komfort der Kontoeröffnung (online, PostIdent, VideoIdent).

8. Zahlungs und Kontoführungskosten

   - Manche Anbieter verlangen Kontoführungsgebühren; meist sind Tages und Festgeldkonten jedoch kostenfrei.

So nutzen Sie VergleichsPortale effektiv — Schritt für Schritt

1. Definieren Sie Ihr Ziel:

   - Kurzfristige Liquidität → Tagesgeld.

   - Gezielte Anlage für mehrere Jahre → Festgeld.

2. Wählen Sie mehrere Portale (z. B. 2–3) und vergleichen Sie die Ergebnisse:

   - Unterschiedliche Portale listen manchmal verschiedene Banken oder Aktionsangebote.

3. Filtern Sie nach:

   - Einlagensicherung, Laufzeit, Mindesteinlage, Nettozins nach Aktion.

4. Achten Sie auf das Kleingedruckte:

   - Aktionszeiträume, Kündigungsfristen, möglicher Neuabschlusszwang nach Ablauf.

5. Prüfen Sie AnbieterBewertungen:

   - Wie lange dauert Eröffnung und Auszahlung? Gibt es Probleme bei Steuerbescheinigungen?

6. Berücksichtigen Sie die Diversifikation:

   - Verstreuen Sie größere Summen auf mehrere Banken, um Einlagensicherungsgrenzen zu respektieren.

7. Kontoeröffnung:

   - Bereithalten: Identifikationsdokument, SteuerID, evtl. Meldebescheinigung.

   - Prüfen Sie, ob das Portal den Registrierungsprozess vereinfacht (Direktverbindung/Antragsübermittlung).

Vor und Nachteile von VergleichsPortalen

Vorteile:

- Schnelle Übersicht über viele Angebote.

- Zeitersparnis und bessere Verhandlungsposition.

- Rechenwerkzeuge und Alerts für Zinsschwankungen.

Nachteile / Risiken:

- Manche Portale priorisieren Partnerbanken (AffiliateLinks).

- Nicht alle Sonderaktionen oder Exklusivangebote sind vollständig gelistet.

- Fehlerhafte oder verzögerte Aktualisierung einiger Zinssätze möglich.

- Bei ausländischen Banken zusätzliche steuerliche/administrative Hürden.

Typische Fallen und wie Sie sie umgehen

- Nur auf den Zinssatz schauen: immer Einlagensicherung, Aktionsdauer und Kontokonditionen prüfen.

- Neukundenboni überbewerten: rechnen Sie die reale Rendite über den relevanten Zeitraum.

- Einlagensicherung ignorieren: bei großen Beträgen streuen.

- Portalselektion blind vertrauen: verwenden Sie mehrere Quellen.

Praktische Beispiele (Kurz)

- Sie möchten 50.000 € für 1 Jahr anlegen:

  - Festgeld bietet oft höheren festen Zinssatz; vergleichen Sie 12MonatsFestgeldAngebote und berechnen Sie die NettoRendite nach Steuer.

- Sie brauchen einen Notgroschen (eingeschätzt 3 Monatsgehälter):

  - Tagesgeldkonto bei einer seriösen Bank mit schneller Verfügbarkeit; nutzen Sie Vergleichsportal zur Auswahl des aktuellen Spitzenzinses.

Checkliste vor Abschluss

- Zinssatz (inkl. Ende von Aktionszins geprüft) 

- Einlagensicherung nachprüfbar 

- Mindesteinlage und maximale Einlage verstanden 

- Steuerliche Auswirkungen und Freistellungsauftrag geregelt 

- Laufzeit, Kündigungsfristen und automatische Verlängerung geklärt 

- Kundenbewertungen/Erfahrungen geprüft

Hier sind empfehlenswerte ZinsvergleichsPortale im DACHRaum

Deutschland

- Check24 — Vergleichsportal mit breiter Produktpalette (Tagesgeld, Festgeld, Aktionsangebote). [https://www.check24.de](https://www.check24.de) 

- Verivox — großes Vergleichsportal, zeigt Banken und Aktionsangebote. [https://www.verivox.de](https://www.verivox.de) 

- Biallo — spezialisiert auf Sparprodukte, ausführliche Analysen und News. [https://www.biallo.de](https://www.biallo.de) 

- Tagesgeldvergleich.net — Fokus auf Tages und Festgeld, übersichtliche Filter. [https://www.tagesgeldvergleich.net](https://www.tagesgeldvergleich.net) 

- Geld­vergleich.de (Finanztip/Finanzen) — verschiedene unabhängige Vergleiche und Ratgeberinhalte. [https://www.geldvergleich.de](https://www.geldvergleich.de)

Österreich

- Durchblicker — großes Vergleichsportal für Banken, Versicherungen und Sparprodukte. [https://www.durchblicker.at](https://www.durchblicker.at) 

- Bankdirekt.at — informiert über Direktbanken und Sparangebote (Tages-/Festgeld). [https://www.bankdirekt.at](https://www.bankdirekt.at) 

- Bilanzen & Finanzportale (Beispiele) — u. a. help.gv.at für offizielle Hinweise zur Einlagensicherung in AT.

Schweiz

- Comparis — sehr bekannt in CH, gute Übersicht zu Sparkonten, Festgeldern und Bedingungen. [https://www.comparis.ch](https://www.comparis.ch) 

- Moneyland — tiefgehende Vergleiche, viele Filteroptionen für Sparprodukte. [https://www.moneyland.ch](https://www.moneyland.ch) 

- Bonus.ch — Vergleiche zu Bankenprodukten, oft mit praktischen Tools. [https://www.bonus.ch](https://www.bonus.ch) 

- Geldvergleich.ch — Übersicht über Zinsen und Banken in der Schweiz. [https://www.geldvergleich.ch](https://www.geldvergleich.ch)

Hinweise zur Nutzung

Prüfen Sie immer die Einlagensicherung der jeweiligen Bank (länderspezifisch unterschiedlich). 

Viele Portale arbeiten mit AffiliateLinks; verifizieren Sie Zinssatz und AGB auf der Bankseite bevor Sie abschließen. 

Nutzen Sie mehrere Portale parallel — manche zeigen exklusive Aktionsangebote nur zeitweise oder exklusiv. 

Bei ausländischen Banken: auf Meldepflichten (Steuer) und mögliche Währungsrisiken achten.

Fazit

ZinsvergleichsPortale sind ein sehr praktisches Tool, um schnell attraktive Tages und Festgeldkonditionen zu finden — vorausgesetzt, Sie nutzen sie kritisch. Achten Sie auf Einlagensicherung, Aktionsbedingungen und die Seriosität der Anbieter. Kombinieren Sie mehrere Portale, lesen Sie das Kleingedruckte und streuen Sie größere Summen. So holen Sie das Beste aus Ihren Ersparnissen heraus, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Ich erspare mir die Anmeldung bei mehreren Anbietern. Ich habe seit mehreren Jahren ein Konto bei Raisin.com, früher Weltsparen: Kostenlose Anmeldung über meinen Partner-Link: https://t1p.de/1qi55

Quellen: ChatGPT-5 mini und Freepik.com




Mittwoch, 22. April 2026

Sind Robo-Advisor besser als Bankberater?

 


Vor- und Nachteile von Robo-Advisors und eine praktische Checkliste, worauf Kunden achten sollten.

Was ist ein Robo-Advisor kurz?

Eine Automatisierte Anlageplattformen, die anhand eines Fragebogens (Risikoprofil, Anlagehorizont, Ziele) ein Portfolio erstellen und es algorithmisch verwalten (Rebalancing, Steuern, ggf. Sparpläne).


Vorteile von Robo-Advisors

- Tiefe Kosten: Oft niedrigere Verwaltungsgebühren als klassische Bankberater.

- Disziplin & Automatik: Automatisches Rebalancing, Sparpläne, Emotionalitätsreduktion.

- Transparenz: Klare Kostenstruktur und Portfoliozusammensetzung bei vielen Anbietern.

- Zugänglichkeit: Geringere Mindestanlagen; rund um die Uhr Zugriff.

- Steuer-Features: Einige bieten automatische Steueroptimierung (z. B. Tax-Loss Harvesting).


Nachteile / Grenzen

- Weniger persönliche Beratung: Keine individuelle, ganzheitliche Finanzplanung (Steuern, Nachlass, komplexe Lebenssituationen).

- Standardisierte Lösungen: Bei sehr speziellen Bedürfnissen (z. B. illiquide Vermögenswerte, Unternehmensbeteiligungen) ungeeignet.

- Algorithmische Annahmen: Modelle beruhen auf Annahmen — sie passen nicht immer perfekt zu ungewöhnlichen Situationen.

- Servicelevel: Telefonischer Support oder persönliche Meetings oft eingeschränkt.


Worauf sollte der Kunde achten — praktische Checkliste

1. Kostenstruktur

   - Managementgebühr (in % p.a.) + Produktkosten (ETF-Kosten/TER). Achten auf Total Expense Ratio (TER) plus Plattformgebühr.

   - Gibt es zusätzliche Gebühren (Ein- und Auszahlungen, De-/Rebalancing)?

2. Portfolioaufbau & Anlagestrategie

   - Welche Anlageklassen? (ETFs, Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien-ETFs)

   - Werden breitgestreute, kostengünstige ETFs verwendet?

   - Wird aktiv gemanagt oder rein passiv?

3. Risikoprofil & Personalisierung

   - Wie detailliert ist der Fragebogen? Ermöglicht Anpassung (z. B. höhere Aktienquote trotz kurzem Horizont)?

   - Können Sie einzelne ETFs/Assetklassen ausschließen?

4. Rebalancing & Steueroptimierung

   - Automatisches Rebalancing? Wie häufig?

   - Bietet der Anbieter Tax-Loss Harvesting oder ähnliche Steuervorteile (nur relevant in manchen Ländern)?

5. Performance & Track Record

   - Langfristige Performance im Vergleich zu Benchmarks (Achtung: vergangene Performance ist keine Garantie).

   - Transparente Simulationen und historische Daten.

6. Regulierung & Einlagenschutz

   - Ist der Anbieter reguliert (BaFin in DE / FCA in UK / ...)?

   - Wie ist das Depot organisiert? (Depot bei einer separaten Verwahrstelle / Bank — wichtig für Kundenschutz)

   - Einlagensicherung greift normalerweise für Barmittel, nicht für Wertpapiere — prüfen, wie Wertpapiere verwahrt werden.

7. Sicherheit & Datenschutz

   - Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Datenschutzrichtlinien.

   - Was passiert bei Datenpannen?

8. Usability & Reporting

   - Einfache Bedienoberfläche, Mobile App, regelmäßige Reports, Steuerbescheinigungen.

   - Tools für Ziele, Simulationen, Szenarien?

9. Kundenservice & Beratung

   - Gibt es menschlichen Support (Chat / Telefon)? Kostenpflichtige Upgrade-Optionen für persönliche Beratung?

   - Wie schnell/kompetent ist der Support?

10. Mindestanlage & Flexibilität

   - Mindestbetrag, Sparplanfähig, Entnahmemöglichkeit, Einschränkungen bei Ein-/Auszahlungen.

11. Interessenkonflikte & Geschäftsmodell

   - Verdient der Anbieter an ETF-Verkäufen, Beratungsdrittparteien oder an Produktplatzierungen?

   - Transparenz über Einnahmequellen prüfen.

12. Steuerliche und rechtliche Aspekte

   - Werden steuerliche Besonderheiten Ihres Landes berücksichtigt? (z. B. Abgeltungssteuer, Freibeträge)

   - Für komplexe Steuerthemen ggf. Ergänzung durch Steuerberater sinnvoll.


Kurze Entscheidungsstrategie

- Anfänger / Standardinvestor: Ein kostengünstiger, transparenter Robo mit gutem ETF-Mix kann ideal sein.

- Fortgeschrittene / Viel-Erfahrung (wie bei Ihnen): Prüfen, ob der Robo genügend Individualisierungsoptionen bietet oder ob hybride Modelle (Robo + menschlicher Berater) sinnvoll sind.

- Für sehr komplexe Vermögenssituationen: Persönlicher Berater oder unabhängiger Finanzplaner ergänzend.


Konkrete Fragen, die Sie dem Anbieter stellen sollten

- Wie setzt sich die Gesamtgebühr zusammen? (Beispielrechnung: 10.000 € Anlage — welche jährlichen Kosten?)

- Wo liegen meine Wertpapiere in Verwahrung?

- Bieten Sie Steueroptimierung? Wenn ja, wie funktioniert das konkret?

- Welche ETFs nutzen Sie (Name, TER) und warum?

- Welche Szenarien-Tests/Backtests können Sie zeigen?

 

Hier eine nicht vollständige Vergleichsliste gängiger RoboAdvisor, die in Deutschland oft genannt werden.

·        Scalable

·        Quirion

·        VisualVest

·        Whitebox

·        Growney

·        Oskar

·        Liqid

·        Ginmon

Abschließender Tipp

Testen Sie erst mit einem kleinen Betrag oder Sparplan. Beobachten Sie Performance, Reporting und Kundensupport über 6–12 Monate, bevor Sie größere Beträge übertragen.

Quellen: ChatGPT-5 mini, Bild von pch.vector auf Freepik


Donnerstag, 9. April 2026

Ist Ihre Miete inkl. Nebenkosten zu hoch?


Hier schon einmal einfache, praktische Hinweise, wie Sie feststellen können, ob Ihre Miete zu hoch ist — plus was Sie tun können, wenn dem so ist.

Woran Sie merken können, ob die Miete zu hoch ist?

Mietquote: Wie viel Prozent Ihres Nettoeinkommens geht für Miete (inkl. Nebenkosten) drauf?

Faustregel:

  - Bis ~30 % = günstig/angemessen

  - 30–40 % = mittel

  - Über 40 % = eher hoch — bei >50 % ist finanzielle Belastung wahrscheinlich

Vergleich mit Marktpreisen: Suchen Sie in Ihrer Stadt nach ähnlichen Wohnungen (Größe, Zimmerzahl, Baujahr, Lage) und vergleichen Sie €/m².

 

Nebenkosten prüfen: Hohe Nebenkosten (Heizung, Wasser, Müll) können die Miete stark erhöhen — prüfen, ob sie angemessen sind.

 

Ausstattung und Zustand: Neue, modernisierte Wohnungen rechtfertigen oft höhere Miete; bei vergleichbarem Standard sollte der Preis passen.

 

Verkehrsanbindung & Lage: Zentrale Lagen sind teurer — überlegen Sie, ob Sie die Lage brauchen oder nur bezahlen.

 

Anteil am Budget: Bleibt nach Miete genug für Rücklagen, Freizeit, Versicherungen? Wenn nicht, ist die Miete zu hoch.

 

Konkrete Schritte zur Prüfung

  1. Notieren Sie Ihre Monatsmiete inkl. Nebenkosten und Ihr Nettoeinkommen.

  2. Berechnen Sie die Mietquote: (Miete inkl. NK / Nettoeinkommen) × 100.

  3. Vergleichen Sie ähnliche Anzeigen in Ihrer Stadt (Immobilienportale, lokale Mietspiegel).

  4. Prüfen Sie die Betriebskostenabrechnung auf Posten, die ungewöhnlich hoch sind.

  5. Ermitteln Sie den Quadratmeterpreis: Miete / Wohnfläche.

 

Was Sie tun können, wenn die Miete zu hoch erscheint

  - Mietspiegel prüfen: Viele Städte haben einen offiziellen Mietspiegel; daraus ergibt sich, ob die Miete ortsüblich ist.

 

  - Mit dem Vermieter sprechen: Fragen zu Betriebskosten, Modernisierungsmaßnahmen oder der Möglichkeit zur Mietreduzierung (bei Mängeln) klären.

 

  - Betriebskosten senken: Sparmaßnahmen bei Heizung, Strom, Verbrauch. Jährliche Abrechnung prüfen.

 

  - Ummelden/Umziehen prüfen: Oft lässt sich durch Umzug in eine günstigere Lage viel sparen.

 

  - Wohngeld/Unterstützung: Bei niedrigem und mittlerem Einkommen könnte Wohngeld beantragt werden. Die Freibeträge haben sich 2025 merklich erhöht.
Näheres unter
https://www.bmwsb.bund.de/DE/wohnen/wohngeld/wohngeldrechner/wohngeldrechner-2025_node.html.

 

  - Rechtliche Beratung: Bei Verdacht auf überhöhte Miete oder fehlerhafte Abrechnungen kann eine Mietrechtsberatung helfen.

(Quellen: ix10.com, Bundesministerium für Wohnen, de.freepik.com)

Mittwoch, 1. April 2026

Wie errechnet sich die Rente?



Kurze, einfache Erklärung – so wird die deutsche Rente berechnet

Stell dir vor, die Rente ist wie ein Punkte-Sammelspiel, bei dem du während deines Arbeitslebens Punkte sammelst. Am Ende werden die Punkte in Geld umgerechnet. Hier die Schritte, einfach erklärt:

1) Du sammelst Entgeltpunkte

- Für jedes Jahr, in dem du arbeitest und sozialversicherungspflichtig verdienst, bekommst du Entgeltpunkte.

- Ein Jahr, in dem du genau so viel verdienst wie der durchschnittliche Arbeitnehmer in Deutschland, bringt ein Entgeltpunkt.

- Wenn du mehr verdienst, bekommst du mehr Punkte (z. B. 1,5 Punkte). Wenn du weniger verdienst, bekommst du weniger (z. B. 0,8 Punkte).

2) Summe der Entgeltpunkte

- Über all die Jahre werden deine Jahres-Punkte addiert.

- Beispiel: Wenn du 40 Jahre gearbeitet hast und jedes Jahr im Schnitt 1 Punkt bekommen hast, hast du insgesamt 40 Entgeltpunkte.

3) Rentenformel

- Die Rente pro Monat berechnet sich in groben Zügen so:

- Aktueller Rentenwert ist ein Betrag, der von der Politik und Wirtschaft bestimmt wird und sich alle paar Jahre ändert. Er sagt, wie viel ein Entgeltpunkt heute in Euro wert ist.

- Rentenfaktoren können noch abweichen: z. B. Abschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn oder Zuschläge bei späterem Rentenbeginn. Bei normalem Renteneintritt ist dieser Faktor meist 1.

(Berechnen können Sie Ihren Rentenbeginn hier: https://tinyurl.com/33uejfvu) 

4) Ein kleines Rechenbeispiel

- Angenommen: Gesamtentgeltpunkte = 40  

- Aktueller Rentenwert = 40,79 € (April 2026)  

- Kein Abschlag oder Zuschlag (Faktor = 1)

Das heißt: Du bekommst etwa 1.631,60 € im Monat.

Wichtige Zusatzpunkte (kurz):

- Zeiten ohne Arbeit (z. B. Kindererziehung, Pflege, Arbeitslosigkeit) können teils ebenfalls Punkte bringen oder bestimmte Zeiten werden angerechnet.

- Die gesetzliche Rente ist Teil der Altersversorgung — oft braucht man zusätzlich private oder betriebliche Altersvorsorge, damit man im Alter gut auskommt.

- Der genaue Rentenwert und Regeln können sich ändern; deshalb sind Zahlen immer ungefähr.

Zusammengefasst: Du sammelst Punkte pro Arbeitsjahr (Entgeltpunkte), addierst sie, multiplizierst mit dem aktuellen Wert eines Punkts — und das Ergebnis ist deine Monatsrente (vor Steuern/Abgaben). Wenigstens klingt das Sammeln von Punkten wie ein Spiel — nur dass das Endergebnis echtes Geld ist.

Beachte: Dies ist die Brutto-Rente. Davon gehen der 1/2 Krankenversicherungsbeitrag und die Pflegeversicherung ab. Im Jahr der Antragstellung wird eine lebenslanger Steuerfreibetrag festgesetzt, der sich nicht erhöht. Die Rente ist grundsätzlich steuerpflichtig. Ob Steuern anfallen hängt von der Höhe der Brutto-Rente, den Freibetrag und des Familienstandes ab.

Zu diesem Thema gibt es ein E-Book von mir in allen Online-Buchhandlungen: "Der Renten-Ratgeber" von Hans-Peter Wolff.

Quellen: i10x.com, Deutsche Rentenversicherung und de.freepik.com

Dienstag, 17. März 2026

Raus aus den Schulden

 

 


Auch wenn es so scheint, Ihre Lage ist nicht ausweglos.

Bringen Sie die Bereitschaft zur Offenheit und Einsicht mit, Ihr bisheriges Ausgabeverhalten zu überdenken und zu ändern.

Beherzigen Sie die nachfolgenden Schritte:

1.      Besorgen Sie sich Ordner und legen Sie Ihre Unterlagen ab.

2.      Ermitteln Sie Ihren aktuellen Kontostand in Ihrer Geldbörse und auf dem Girokonto.

3.      Welche Rechnungen sind noch nicht bezahlt?

4.      Gibt es Pfändungen?

5.      Stellen Sie Ihr Giro-Konto auf ein Pfändungs-Schutzkonto um. Nicht, dass es auch noch gepfändet wird.

6.      Halten Sie den Überblick wöchentlich bei

7.      Akzeptieren Sie Ihre Lage und nehmen Sie den Kampf auf.

8.      Gehen Sie offen und freundlich mit Ihren Gläubigern um. Suchen Sie den Kontakt, erklären Sie Ihre Lage. Bieten Sie einen Weg der Rückzahlung an und wenn der Betrag noch so klein ist, wird dies positiv bemerkt

9.      Nehmen Sie jede Hilfe in Anspruch, die Ihnen angeboten wird

10.   Wo können Sie Einsparungen vornehmen? Zahlreiche Einsparmöglichkeiten finden Sie in meinem Schulden-Ratgeber.

11.   Wie können Sie zu Geld kommen? Eignen Sie sich die Kenntnisse an, um im Hauptjob befördert zu werden oder eine Gehaltserhöhung zu erhalten.

12.   Nehmen Sie einen Nebenjob an.

13.   Verkaufen Sie Dinge, die Sie schon lange nicht mehr benutzt haben.

14.   Suchen Sie eine Vertrauensperson, die sich finanziell auskennt und vertrauenswürdig ist

15.   Denken Sie positiv und glauben Sie fest daran, aus dem Tief herauszukommen

16.   Wenn es aufwärts geht, bleiben Sie auf Sparkurs und behalten Sie die Kontostände im Blick

17.   Überlegen Sie bei jeder Geldausgabe, ob diese wirklich sein muss. Warten Sie 30 Tage, ist diese Ausgabe noch wichtig?

18.   Sie können nicht mehr Geld ausgeben als Sie verdienen. Sie müssen nicht mit anderen mithalten.

19.   Trotz aller Schuldenrückführung, richten Sie einen Spardauerauftrag ein. Dieser Teil des Gehalts geht als Erstes weg. An dieses Geld gehen Sie nicht ran! So sind Sie wieder zahlungsfähig.

20.   Wenn noch etwas übrigbleibt, dann legen Sie sich ein zusätzliches Konto für Freude an. Nur damit gönnen Sie sich etwas.

DDenken Sie an Wohlstand, Glück und Erfolg. Richten Sie Ihren Fokus weg von Armut.

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